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GemPas1024

Zuhause bei Muttern wurden immer Suppenpulver von den üblichen verdächtigen Großkonzernen benutzt, um Geschmack in die Brühen oder Soßen zu zaubern. Logischerweise habe ich das viele Jahre lang auch gemacht. Irgendwann haben mich dann aber Posts auf Facebook auf die Idee gebracht, mich auch mal an meiner eigenen „Instant“ Gemüsebrühe – tollerweise ohne Geschmacksverstärker und sonstige Zusatzstoffe - zu versuchen. Das Internet ist natürlich voll von verschiedenen Variationen. Ich habe mich für die Paste (oder das Muß) entschieden, da ich getrocknetes Suppenpulver für eine Verschwendung von Energie halte. Immerhin muss dieses lange im Backofen trocknen, um dann beim Kochen doch wieder in Flüssigkeit geschmissen zu werden. Durch den hohen Salzgehalt hält sich auch die Paste sehr gut. Angebrochene Gläser bewahre ich immer im Kühlschrank auf.

Anmerkung: Nicht erschrecken...die Paste schmeckt pur wirklich ekelhaft salzig, liefert in Wasser als Brühe oder zum aufpeppen von Soßen aber super Ergebnisse. Logischerweise sollte man ein Gericht erst nachsalzen, wenn man keine weitere Paste zugeben möchte, damit man es nicht versalzt. Ich verwende die Paste wirklich oft beim Kochen sozusagen als Salzersatz, da sie noch ein bisschen mehr Pfiff reinbringt.

 

Zutaten:

  • Buntes Suppengemüse (Karotten, Lauch, Knollensellerie, Frühlingszwiebeln, Petersilienwurzeln)
  • Frischen Liebstöckel („Maggikraut“)
  • 1 Lorbeerblatt
  • Etwas Thymian, Rosmarin, firsch gem. Pfeffer
  • Salz

 

ACHTUNG: Lieber keine Zwiebeln mit verarbeiten, da diese beim Mixen bitter werden können.

 

Das Verhältnis von Salz zu Gemüse sollte 1:4 sein. Hat man also 2 kg Gemüse, benötigt man 500 g Salz.

Das Gemüse schälen, putzen, die Kräuter und das Lorbeerblatt grob hacken und alles in einem guten Mixer fein pürieren. Das Salz gründlich unterrühren und alles in mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser füllen.

Für die Rezeptpremiere empfielt es sich, einfach mal ein fertig geschnürtes Bündel Suppengrün aus dem Supermarkt zu verarbeiten. Das ergibt 1-2 Gläser und reicht erstmal völlig aus. Da ich zuletzt 7 Gläser hergestellt habe, ist bei mir erstmal Schicht im Schacht. Wenn ich wieder loslege, werde ich aber versuchen, mir genauere Werte für die Gewürze/Kräuter zu notieren. Wenn man mit Thymian, Rosmarin und Pfeffer vorsichtig umgeht, kann man aber nicht viel falsch machen.

 

Erstellt von: Cheery

 

 


   
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